Der Belag der Decks der Santa Barbara Anna besteht aus elegantem Teakholz. Das sieht natürlich toll aus, leidet aber unter der häufigen Feuchtigkeit, die auf einem Schiff nun mal nicht zu vermeiden ist. Dabei sind die Planken selbst noch sehr widerstandsfähig. Die Unterkonstruktion dagegen hat jetzt das Ende ihrer Haltbarkeit erreicht.

Also heißt es: Runter damit und alles neu! Doch das ist wirklich leichter gesagt als getan. Sehr gründlich mit dem Stahldeck verklebt ist das alles. Keine Arbeit, die frisch von der Hand geht. Doch mit großem Optimismus und Tatendrang haben sich die fleißigen Handwerker aus unserer Crew ans Werk gemacht. In diesem Jahr kümmern wir uns erst einmal um die stärker betroffene Backbordseite. Steuerbord bleibt für nächsten Winter. Teilen und herrschen...

Zunächst musste das Deck vor der Witterung geschützt werden, da die Arbeiten nur im Trockenen ausgeführt werden können. Deswegen sieht es gerade so aus, als hätten wir ein Festzelt aufgestellt. Doch ums Feiern geht es hier wahrlich nicht!

Als nächstes werden die Planken sorgfältig abgenommen. Die noch gut erhaltenen werden gereinigt und eingelagert. Dann wird der Unterbau bis auf den Stahl mühevoll entfernt und das freigelegte Metall konserviert. Anschließend wird die Unterkonstruktion neu aufgebaut, wobei wir diesmal an der Seite einen Wassergraben vorsehen. So kann Regenwasser besser abfließen und Staunässe wird vermieden.

Am Ende werden die Planken wieder aufgelegt (ein Puzzle für Fortgeschrittene!) und neu verfugt, so dass die Feuchtigkeit möglichst nicht eindringen kann. Hoffen wir, dass das Deck dann wieder viele Jahre eine solide Basis bildet - und dabei noch gut aussieht!

Festzelt auf dem Oberdeck?

 

 
f t g