Schiff  Ehrenamtliche Arbeit   Werftzeit

Wichtige Vorhaben sind das Abstrahlen und Konservieren der Außenbordwände und eine Ultraschallmessung der Wandstärken. Zu dünne Platten müssen dann ggf. ausgetauscht werden. Die Antriebswelle wird geprüft und, falls nötig, gezogen. Die Crew wird, wo möglich, viele Arbeiten in Eigenleistung vollbringen. Wir werden Euch auf dieser Seite über den Fortgang der Arbeiten auf dem Laufenden halten...

Es wird auch ein Gutachter von der See-BG erwartet, der uns hoffentlich hinterher ein neues Sicherheitszeugnis als Traditionsschiff ausstellen wird. Daumen drücken!

11. November

Abschluss

Am 26. Oktober wurde das Schiff ausgedockt und in den darauffolgenden Tagen nach Rostock verholt.

Der Schoner ist jetzt unter Wasser und über der Wasserlinie topp in Farbe. Im Vorschiffbereich sind darüber hinaus umfangreiche Schweißarbeiten zur Erneuerung des Schandeckels durchgeführt worden. Großen Dank an alle, die trotz Erkältungswelle, schlechtem Wetter und unbequemen Bedingungen diese wichtigen Arbeiten durchgeführt haben!

In Rostock hat die Santa Barbara Anna direkt ihr Winterlager angesteuert. Dort müssen im Vorschiff noch restliche Farbarbeiten erledigt und die Nagelbänke angebracht werden. Gleichzeitig beginnt das Abtakeln und die Vorbereitungen für eine neue Saison nehmen ihren Lauf...

Wir haben eine Bilderserie zum Werftaufenthalt zusammengestellt.

21. Oktober

Letzte Anstrengungen

Unser Werftaufenthalt geht dem Ende entgegen und entsprechend wird fieberhaft gearbeitet, um alles rechtzeitig zu erledigen. Der Unterwasseranstrich an der letzten Pallung wird in diesen Tagen aufgebracht. Bei vier Farbschichten dauert das allerdings immer seine Zeit. Anker und Kette sind fertig gestrichen. Die Crew freut sich schon auf das Einholen und Verstauen von sieben Längen! laughing

Die Arbeiten am Schandeckel gestalten sich weiterhin zäh. Die Steuerbordseite ist inzwischen fertig montiert und wird momentan farbbehandelt. Auf der Backbordseite stehen noch Schweißarbeiten an. Leider sind zur Zeit auch nur vier Crew-Mitglieder an Bord, die meisten davon schon über zwei Wochen, so dass die Arbeit nicht allzu flott von der Hand geht.

Unter anderem deswegen bleibt das Schiff über's Wochenende noch im Dock. Am Montag wird dann aber endgültig ausgedockt und tags darauf die Verholung nach Rostock erfolgen.

18. Oktober

Mieses Wetter

Das schlechte Wetter der letzten Tage hat uns nicht nur erheblich bei den Arbeiten behindert, sondern auch noch die halbe Crew "dahingerafft". Wir hoffen auf bessere Bedingungen in der nächsten Woche und wünschen den erkälteten Jungs gute Besserung!

Ziel ist weiterhin, nächsten Freitag auszudocken und das Schiff am folgenden Montag in frischem Glanz zurück nach Rostock zu bringen.

Immerhin haben wir jetzt von ganz offizieller Stelle die Genehmigung, doch Fotos vom Schiff aufzunehmen - allerdings nur nach Anmeldung und in Begleitung von Werftpersonal. Wir können Euch also demnächst hoffentlich ein paar Bilder von der neuen Außenhaut zeigen.

13. Oktober

2. Woche

Die Arbeiten auf der Werft schreiten weiter ordentlich voran, auch wenn wir nicht mehr mit spektakulär guten Nachrichten dienen können. Der 2. Anstrich im Unterwasserbereich wurde gestern aufgebracht, heute soll schon die dritte Schicht folgen. Leider muss das Schiff anschließend noch 2x umgepallt werden für einen nahtlosen Anstrich. Das wird uns noch einige Zeit aufhalten.

Die Crew kümmert sich derweil um die Farbbehandlung der Ankerkette und die Erneuerung des vorderen Schandeckels. Die gestaltet sich etwas zäh, aber die Steuerbordseite ist bald fertig.

7. Oktober

Gutachten

Das Schiff ist jetzt eingerüstet und die Konservierungsarbeiten an der Außenhaut haben begonnen: Über der Wasserlinie machen wir das, unter der Wasserlinie eine Fachfirma.

Es gibt ein paar wirklich gute Nachrichten: Zum einen muss die Welle nicht gezogen werden! Des Weiteren sind die Platten unserer Bordwand alle noch mindestens 8,5 mm dick – es müssen also keine ersetzt werden!

Und noch eine tolle Info: Kapitän Becker von der Berufsgenossenschaft hat ein Sicherheitsgutachten über das Schiff mit nur wenigen Auflagen erstellt. So müssen wir z.B. ein Pressluftatemgerät anschaffen. Dieses Gutachten ist eine wichtige Voraussetzung für die Erteilung eines neuen Schiffssicherheitszeugnisses. Zukünftig ist es uns jetzt auch gestattet – bei Bereitstellung zusätzlicher Rettungsmittel – bei besonderen Anlässen bis zu 80 Tagesgäste an Bord zu nehmen (bisher in Ausnahmefällen 70).

Die Crew hat in den letzten beiden Tagen auch die Ankerkette ausgebaut und die vorderen Nagelbänke entfernt, um die Farbarbeiten am Vorschiff zu ermöglichen. Die Seeventile wurden ausgebaut und ohne Beanstandungen geprüft.

Die Arbeiten gehen also sehr gut voran. Leider dürfen wir davon keine Fotos mehr veröffentlichen, da die Werftleitung uns das aus Geheimhaltungsgründen untersagt hat.

5. Oktober

Aufdocken

Heute ist die Santa Barbara Anna in Wolgast eingelaufen, planmäßig wurde die Brücke zur Öffnung um 12 Uhr passiert.

Das Schiff wurde aufgedockt und die Reinigung des Unterbodens wurde bereits begonnen. Währenddessen hat die Crew Takelage und Deck weitestgehend aufgeklart, um die kommenden Arbeiten möglichst wenig zu behindern.

Morgen wird der Rumpf eingerüstet und es wird mit den Malerarbeiten begonnen - Sandstrahlen und Konservieren. Vielleicht schaffen wir es auch schon, die Ankerkette aus dem Kettenkasten zu holen, denn auch der wird entrostet und neu gestrichen werden.

Einfahrt durch die Wolgaster Brücke

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